Sublimationsdruck

Der Sub­li­ma­ti­ons­druck ist ein Druck­ver­fah­ren bei dem die Tin­te (Sub­li­ma­ti­ons­t­in­te) auf ein Trä­ger­pa­pier gedruckt und dana­ch mit­tels einer Trans­fer­pres­se in das Tex­til­ge­we­be ein­ge­dampft (sub­li­miert) wird.
Die Mate­ria­li­en (100% Poly­es­ter-Anteil oder 63% Poly­es­ter und 37% Baum­wol­le) die auf die­se Wei­se bedruckt wer­den, sind spe­zi­ell für den Sub­li­ma­ti­ons­druck her­ge­stellt.
Beim Sub­li­ma­ti­ons­druck wer­den die Echt­far­ben des Druck­mo­tivs direkt in das Tex­til (Tex­til­fa­ser) gedruckt. Dabei kön­nen Moti­ve mit sehr vie­len Far­ben und Farb­ver­läu­fen pro­blem­los umge­setzt wer­den.
Durch die erzeug­te Hit­ze der Trans­fer­pres­sen über­trägt sich das Motiv in das Druck­me­di­um. Aus die­sem Grund kön­nen Sie den Druck auf dem Tex­til auch nicht füh­len.
Beson­ders bei Tex­ti­li­en hat die­ses Druck­tech­nik ent­schei­den­de Vor­tei­le gegen­über des her­kömm­li­chen und bekann­ten Digi­tal­trans­fer. Das Motiv kann prak­ti­sch (selbst beim Kochen) nicht mehr aus­ge­wa­schen wer­den.
Der Sub­li­ma­ti­ons­druck wird vor­ran­gig bei gerin­gen Stück­zah­len, bei ein bis mehr­far­bi­gen Moti­ven ein­ge­setzt und ist nur mit spe­zi­el­len wei­ßen Tex­ti­li­en­mög­li­ch.